12.07.2026
Sichtbarkeit
Was Social-Media-Betreuung kostet und was Sie dafür bekommen
Von zweihundert bis mehrere tausend Euro im Monat: Drei Stufen erklären die Spanne. Woran Sie ein schlechtes Angebot sofort erkennen.

Die Spanne am Markt reicht von zweihundert bis mehrere tausend Euro im Monat. Das liegt nicht daran, dass die einen gierig sind, sondern daran, dass unter demselben Wort völlig verschiedene Leistungen verkauft werden.
Wer die drei Stufen kennt, kann Angebote zum ersten Mal wirklich vergleichen.
Stand: Juli 2026
Das Wichtigste in Kürze
Drei Stufen: veröffentlichen, erstellen, beantworten.
Der Preissprung liegt zwischen der ersten und der zweiten Stufe.
Die Anzahl der Beiträge ist das schwächste Vergleichsmerkmal.
Wer antwortet und wann, ist die wichtigste Frage im Angebot.
Eine eigene Stelle rechnet sich für die meisten Betriebe erst spät.
Die drei Stufen
Sie erklären fast die gesamte Preisspanne:
Der Sprung im Preis liegt fast immer zwischen Stufe eins und zwei, weil dort die eigentliche Arbeit beginnt.
Stufe | Leistung | Wer arbeitet |
1 Veröffentlichen | Sie liefern Bild und Text, jemand stellt ein | überwiegend Sie |
2 Erstellen | Themen, Texte, Gestaltung, Redaktionsplan | überwiegend der Dienstleister |
3 Beantworten | Kommentare, Nachrichten, Anfragen | laufend, mit Reaktionszeit |

Warum die Beitragszahl wenig aussagt
Zwanzig belanglose Beiträge im Monat sind weniger wert als acht, die zum Betrieb passen. Trotzdem ist die Zahl das erste, was in Angeboten steht, weil sie sich leicht vergleichen lässt.
Fragen Sie stattdessen: Woher kommen die Themen? Wer entscheidet, was veröffentlicht wird? Wie sieht ein Beitrag konkret aus?
Praxistipp: Lassen Sie sich drei Beispielbeiträge für Ihren Betrieb zeigen, bevor Sie unterschreiben. Daran sehen Sie mehr als an jeder Leistungsliste.
Die Frage nach der Antwort
Der teuerste Fehler ist ein Account, auf dem niemand antwortet. Wenn abends um zehn jemand eine Anfrage schickt und 3 Tage nichts passiert, schadet der Kanal mehr, als er nützt.
Klären Sie im Angebot: Wer antwortet, in welcher Zeit, und was passiert außerhalb der Geschäftszeiten.
Der Vergleich mit einer eigenen Stelle
Wer daran denkt, jemanden einzustellen, sollte ehrlich rechnen: Eine Vollzeitstelle im Marketing kostet einen deutlich vierstelligen Betrag im Monat, dazu Nebenkosten, Einarbeitung, Urlaub und das Risiko, dass die Stelle nach 8 Monaten wieder frei ist.
Für Betriebe mit fünf bis dreißig Leuten ergibt eine eigene Stelle deshalb erst spät Sinn.
Woran Sie ein schwaches Angebot erkennen
Fünf Merkmale:
Die Beitragszahl ist das einzige messbare Merkmal.
Es steht nicht drin, wer auf Nachrichten antwortet.
Die Freigabe ist nicht geregelt.
Es gibt keine Aussage zu den Rechten an den Inhalten.
Die Laufzeit ist lang und die Kündigungsfrist unklar.

Was wir verlangen
Unsere Social-Media-Betreuung läuft zu einem festen Monatspreis plus einmaliger Einrichtung, netto; den Preis nennen wir im Erstgespräch. Darin sind acht Beiträge im Monat in vier festen Rubriken enthalten, die automatische Veröffentlichung, die Antworten auf Kommentare und Nachrichten, und die Freigabe bleibt einmal im Monat bei Ihnen.
Die Preise stehen offen auf der Paketseite, damit dieser Vergleich überhaupt möglich ist.
Wichtige Erkenntnisse
Punkt | Was zu tun ist |
Stufen | Veröffentlichen, erstellen, beantworten unterscheiden |
Vergleich | Nicht die Beitragszahl, sondern Themen und Antworten |
Antworten | Reaktionszeit im Angebot klären |
Eigene Stelle | Rechnet sich meist erst ab dreißig Mitarbeitern |
Prüfen | Drei Beispielbeiträge vorab zeigen lassen |
Was das in der Praxis heißt
Bevor Sie Angebote vergleichen, entscheiden Sie, welche Stufe Sie brauchen. Wer selbst Bilder liefert und nur Veröffentlichung braucht, zahlt einen Bruchteil.
Und prüfen Sie ehrlich, ob Social Media für Ihre Branche überhaupt der richtige Kanal ist. Für viele Betriebe wirkt ein gepflegtes Google-Profil deutlich stärker.
Wie wir das machen
Die Details stehen im Paket Social Media. Wer alles zusammen möchte, findet es in Rheinmarketing+.
Ob es sich für Sie lohnt, klären wir im Erstgespräch, auch wenn die Antwort nein lautet.
Nützliche Quellen
Häufige Fragen
Wie viele Beiträge sind sinnvoll?
Für lokale Betriebe reichen vier bis acht im Monat, wenn sie Substanz haben. Wichtiger als die Zahl ist, dass der Takt über Monate hält. Ein Angebot, das mit zwanzig Beiträgen wirbt, aber nichts zur Beantwortung von Nachrichten sagt, verkauft Menge statt Wirkung.
Wem gehören die Inhalte?
Das sollte im Vertrag stehen. Klären Sie es vorab, besonders bei Fotos und Videos. Regeln Sie zwei Dinge schriftlich: dass die Nutzungsrechte an Sie übergehen und dass Sie die Dateien beim Ende der Zusammenarbeit in voller Auflösung bekommen. Sonst beginnt der nächste Dienstleister bei null.
Lohnt sich Werbung zusätzlich?
Erst wenn der Kanal organisch läuft. Werbung auf einen leeren Account zu schalten, verbrennt Budget.
Kann ich es selbst machen?
Ja, wenn jemand im Betrieb Zeit und Lust hat. Der Engpass ist fast immer die Regelmäßigkeit.
Passend dazu
Passend dazu: Instagram für lokale Betriebe und Redaktionsplan.
Wenn Sie das abgeben möchten: Social-Media-Betreuung.


