13.08.2026

Websites

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Bilder sind bei den meisten Websites für den größten Teil der Ladezeit verantwortlich, und fast immer, weil sie so hochgeladen wurden, wie sie aus der Kamera kamen. Ein einzelnes Foto mit vier Megabyte macht jede Optimierung an anderer Stelle zunichte.

Die Vorbereitung dauert pro Bild etwa eine Minute, wenn man weiß, worauf es ankommt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf die tatsächlich benötigte Breite verkleinern, meist 1600 oder 800 Pixel.

  • In WebP speichern, das spart gegenüber JPEG deutlich.

  • Zielgewicht: unter 300 Kilobyte für große Motive, unter 100 für kleine.

  • Alt-Texte beschreiben, was zu sehen ist, nicht Suchbegriffe aneinanderreihen.

  • Dateinamen sprechend vergeben, bevor hochgeladen wird.

Welche Größe wirklich gebraucht wird

Ein Bild, das auf der Seite 800 Pixel breit angezeigt wird, braucht keine 6000 Pixel. Als Faustwerte haben sich bewährt:

Moderne Systeme liefern automatisch passende Größen aus, wenn das Bild als Bildelement eingebunden ist. Wer es als CSS-Hintergrund einbindet, umgeht diesen Mechanismus.

Einsatz

Breite

Zielgewicht

Ganzflächiges Hintergrundbild

1600 bis 2000 px

unter 300 KB

Bild im Textbereich

800 bis 1200 px

unter 200 KB

Vorschaubild in einer Liste

400 bis 600 px

unter 80 KB

Logo

als SVG, sonst 400 px

unter 30 KB

Das richtige Format

WebP ist heute der Standard und wird von allen aktuellen Browsern unterstützt. Gegenüber JPEG spart es bei gleicher Qualität regelmäßig ein Drittel bis die Hälfte.

Für Grafiken mit klaren Kanten, also Logos und Symbole, ist SVG die bessere Wahl: beliebig skalierbar und meist nur wenige Kilobyte.

Praxistipp: Speichern Sie JPEG-Fotos mit einer Qualitätsstufe um 80 Prozent. Der Unterschied zu 100 Prozent ist am Bildschirm nicht sichtbar, die Datei aber deutlich kleiner.

Alt-Texte richtig schreiben

Der Alt-Text beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist. Er dient Menschen, die einen Screenreader nutzen, und er hilft Suchmaschinen beim Einordnen.

Was funktioniert und was nicht:

Rein dekorative Bilder ohne Informationswert bekommen ein leeres Alt-Attribut. Das ist kein Versäumnis, sondern korrekt.

Schlecht

Gut

bild1.jpg

Fertig saniertes Badezimmer mit bodengleicher Dusche

Badsanierung Monheim Bad Sanitär

Monteur setzt eine Duschwanne in einem Neubau


Team von Rheinmarketing vor dem Büro an der Rheinpromenade

Dateinamen vor dem Hochladen

Ein Dateiname wie IMG_20260822_113455.jpg sagt niemandem etwas. Benennen Sie Bilder vor dem Hochladen: badsanierung-monheim-nachher.webp.

Das ist ein kleiner Faktor, kostet aber nichts und hilft bei der eigenen Ordnung ebenso wie bei der Bildersuche.

Was Sie zusätzlich beachten sollten

Drei Punkte, die häufig übersehen werden:

  • Feste Maße angeben, damit das Layout beim Laden nicht springt. Das ist einer der drei Werte, die Google zur Nutzererfahrung misst.

  • Verzögertes Laden für Bilder weiter unten auf der Seite, damit sie nicht sofort mitgeladen werden.

  • Bildrechte klären. Auch bei kostenlosen Bilddatenbanken gibt es Bedingungen, und bei Personen braucht es eine Einwilligung.

Eigene Bilder schlagen gekaufte

Unabhängig von der Technik: Ein durchschnittliches eigenes Foto wirkt fast immer besser als ein perfektes gekauftes. Besucher erkennen Bilddatenbanken, und sie erkennen, wenn ein Betrieb sich nicht zeigt.

Ein aktuelles Telefon reicht dafür. Wichtiger als die Kamera ist Tageslicht und ein aufgeräumter Hintergrund.

Wichtige Erkenntnisse

Punkt

Was zu tun ist

Größe

Auf die Anzeigebreite verkleinern, nicht mehr

Format

WebP für Fotos, SVG für Logos und Symbole

Gewicht

Unter 300 Kilobyte für große Bilder

Alt-Text

Beschreiben, was zu sehen ist

Herkunft

Eigene Fotos schlagen Bilddatenbanken

Was das in der Praxis heißt

Legen Sie sich einen festen Ablauf zurecht: verkleinern, in WebP speichern, benennen, hochladen, Alt-Text schreiben. Das dauert pro Bild eine Minute und verhindert, dass sich die Seite über die Jahre zusetzt.

Wenn Sie eine Bestandsseite haben, lohnt eine einmalige Durchsicht der zehn größten Bilder. Meist erklärt das den größten Teil der Ladezeit.

Wie wir das machen

Bei uns werden Bilder vor dem Einbau vorbereitet, und in der laufenden Betreuung prüfen wir, was sich angesammelt hat.

Mehr zum Thema Geschwindigkeit steht in Ladezeit verbessern.

Nützliche Quellen

Häufige Fragen

Welches Werkzeug soll ich nehmen?

Für einzelne Bilder reicht jedes Bildprogramm. Für viele Bilder auf einmal gibt es kostenlose Stapelverarbeitung.

Sind kostenlose Bilddatenbanken sicher?

Meist ja, aber die Lizenzbedingungen unterscheiden sich. Prüfen Sie besonders die Nutzung mit erkennbaren Personen.

Wie viele Bilder braucht eine Seite?

So viele, wie etwas zeigen. Bilder ohne Aussage kosten Ladezeit ohne Gegenwert.

Was ist mit Bildern in der Google-Bildersuche?

Dateiname, Alt-Text und der umgebende Text entscheiden. Für lokale Betriebe ist das ein kleiner, aber kostenloser Zusatzkanal.

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