
Wie Sie mehr Google-Bewertungen bekommen, ohne zu betteln
Zwei Betriebe in derselben Straße, gleiche Leistung, ähnliche Preise. Der eine hat vierzig Bewertungen aus diesem Jahr, der andere sieben aus 2019. Die Entscheidung fällt, bevor jemand eine der beiden Websites aufruft.
Warum bekommen wir vor allem Bewertungen von Unzufriedenen?
Weil nur die von selbst schreiben. Zufriedene Kunden denken nicht an eine Bewertung, weil alles so lief, wie es sollte. Verärgerte setzen sich abends hin und tippen. Wer nie aktiv fragt, sammelt deshalb ein Bild ein, das schlechter ist als die eigene Arbeit. Das ist kein Zeichen für schlechte Qualität, sondern für fehlende Routine.
Wann sollte man um eine Bewertung bitten?
Direkt nach dem Termin, nach der Übergabe, nach dem Kauf. Nicht drei Wochen später per Newsletter. In dem Moment ist die Erfahrung frisch und die Bereitschaft am größten. Eine Woche später erinnert sich niemand mehr an Details, und die Bewertung wird entweder nicht geschrieben oder bleibt so allgemein, dass sie keinem Leser hilft.
Wie kommt man an einen Bewertungslink?
Google stellt für jedes Unternehmensprofil einen kurzen Link bereit, der in zwei Klicks direkt in das Bewertungsfenster führt. Zu finden ist er im Profil unter „Bewertungen erhalten“. Dieser Link gehört auf die Rechnung, in die Terminbestätigung, auf einen kleinen Aufsteller am Tresen und in die E-Mail-Signatur. Wer erst suchen muss, bricht ab.
Was ist beim Sammeln von Bewertungen verboten?
Bewertungen kaufen, Rabatte oder Gutscheine dafür geben und gezielt nur zufriedene Kunden fragen. Alles drei verstößt gegen die Richtlinien von Google für nutzergenerierte Inhalte und kann das Profil kosten. Ein Gutschein gegen Sterne ist keine graue Zone, sondern ein klarer Verstoß. Fragen dürfen Sie jeden, und zwar immer gleich.
Warum bleibt das Einholen von Bewertungen liegen?
Weil es keine Aufgabe ist, sondern eine Gewohnheit. Der Unterschied zwischen sieben und vierzig Bewertungen ist selten eine Kampagne, sondern die Frage, ob jemand jeden Tag daran denkt. Sobald es niemandes ausdrückliche Zuständigkeit ist, verschwindet es hinter dem Tagesgeschäft.
Passend dazu
Das Einholen und Beantworten übernehmen wir im Paket Sichtbar, mit Versand per SMS in Sichtbar+. Was in ein gutes Google-Profil gehört, steht in Angaben, die Anfragen bringen.


