05.11.2026

Websites

Website günstig erstellen lassen: wo Sparen teuer wird

Was günstige Websites weglassen, worauf Sie verzichten können und wann ein Preis nicht mehr aufgehen kann. So sparen Sie an der richtigen Stelle.

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Sie brauchen eine Website für Ihren Betrieb und wollen dafür nicht mehr ausgeben als nötig. Ein Angebot liegt bei wenigen hundert Euro, ein anderes bei mehreren tausend, und beide versprechen eine professionelle Seite. Dass Sie zum günstigeren greifen möchten, ist vernünftig. Nur sehen Sie dem Preis nicht an, was dafür fehlt.

Günstig ist nicht das Problem. Viele kleine Betriebe brauchen keine große Website, und an manchen Stellen können Sie bedenkenlos sparen. Teuer wird es erst, wenn an den Teilen gespart wird, die später Anfragen bringen oder Ärger verhindern.

Hier steht, was günstige Angebote meistens weglassen, worauf Sie ruhig verzichten können und woran Sie erkennen, dass ein Preis nicht mehr aufgehen kann.

Stand: November 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine günstige Website wird meist nicht durch schnelleres Arbeiten günstig, sondern durch weggelassene Leistungen.

  • Am häufigsten fehlen Texte, Pflege und Messung. Sie kommen später als Zusatzkosten oder als Ihre eigene Arbeitszeit zurück.

  • Sparen können Sie gefahrlos bei Seitenzahl und Extras: Animationen, Blog zum Start oder eine zweite Sprache können warten.

  • Vergleichen Sie Angebote über zwei Jahre, nicht nur den Preis für den Bau.

  • Eine Website ist bei uns ab 1.920 € netto zu haben, Texte inklusive, dazu Hosting und Pflege ab 69 € im Monat.

Wie eine Website überhaupt günstig wird

Es gibt drei Wege zu einem niedrigen Preis. Der Anbieter nutzt eine fertige Vorlage, er lässt Leistungen weg, oder Sie übernehmen einen Teil der Arbeit selbst. Alle drei sind legitim, solange im Angebot steht, welcher Weg gemeint ist.

Vorlagen sind dabei der harmloseste Teil. Eine gute Vorlage spart Gestaltungszeit, und Ihre Kunden stören sich daran nicht, wenn die Seite klar aufgebaut ist und zu Ihrem Betrieb passt. Heikler sind die weggelassenen Leistungen, denn die stehen in keinem Angebot. Worauf wir beim Bau achten und was dazugehört, beschreiben wir auf unserer Seite Webdesign.

Was in günstigen Angeboten meistens fehlt

Die folgende Tabelle zeigt die Posten, die zuerst gestrichen werden, und was das für Sie bedeutet. Nicht jeder fehlende Posten ist schlimm. Sie sollten nur wissen, dass er fehlt.

Posten

Was ohne ihn passiert

Was Sie dann tun müssen

Texte

Die Seiten bleiben leer, bis Sie liefern

Selbst schreiben, meist abends und am Wochenende

Pflege

Niemand kümmert sich um Updates und Ausfälle

Selbst überwachen oder im Notfall nachbeauftragen

Messung

Sie wissen nicht, ob Anfragen über die Seite kommen

Datensparsame Statistik nachrüsten lassen

Rechtstexte

Impressum oder Datenschutzerklärung fehlen oder passen nicht

Selbst erstellen und aktuell halten

Ortsbezug

Google erfährt kaum, wo und wofür Sie arbeiten

Inhalte später ergänzen lassen

Praxistipp: Fragen Sie bei jedem Angebot: Was muss ich liefern, bevor die Seite online gehen kann? Die Antwort zeigt schnell, wie viel Arbeit im niedrigen Preis bei Ihnen landet.

Website günstig erstellen lassen: wo Sparen teuer wird

Warum ausgerechnet die Texte so teuer werden

Die Texte sind der Posten, den Inhaber am stärksten unterschätzen. Fünf Seiten klingen nach wenig. Tatsächlich sollen darauf Ihre Leistungen so stehen, dass ein Fremder sie versteht und anruft. Das braucht schnell mehrere Abende, und in vielen Fällen liegt die fertig gebaute Seite dann wochenlang leer da.

Auch für Google ist der Text der wichtigste Teil. Steht auf der Seite nur „Qualität und Zuverlässigkeit aus einer Hand“, ist nicht erkennbar, dass Sie Dächer in Langenfeld decken. Eine Seite, auf der nicht steht, was Sie wo anbieten, wird für genau diese Suche kaum gefunden, egal wie gut sie aussieht.

Worauf Sie bedenkenlos verzichten können

Jetzt die gute Nachricht: Vieles, was in Angeboten teuer aussieht, brauchen Sie am Anfang nicht. Ein lokaler Betrieb kommt oft mit wenigen Seiten aus, solange jede davon ihre Aufgabe erfüllt. Diese Dinge können warten:

  • Viele Unterseiten: Startseite, je eine Seite für Ihre wichtigsten Leistungen, Über uns und Kontakt reichen für den Start.

  • Animationen und Effekte: Sie bringen keine Anrufe, und auf dem Handy machen sie die Seite oft langsamer.

  • Ein Blog zum Start: Wer nicht regelmäßig schreiben kann, lässt ihn besser weg. Ein Blog, dessen letzter Beitrag drei Jahre alt ist, wirkt schlechter als gar keiner.

  • Eine zweite Sprache: Nur sinnvoll, wenn Ihre Kundschaft wirklich danach fragt.

  • Ein Kundenportal oder Onlineshop: Beides lässt sich später ergänzen, wenn die Nachfrage da ist.

Auch bei den Fotos lässt sich sparen, wenn Sie sie gut machen. Ein aktuelles Handyfoto von Ihrem Team bei Tageslicht wirkt glaubwürdiger als ein Bild aus der Datenbank. Es muss nur vorher verkleinert werden: Aus der Handykamera kommen gut vier Megabyte, ins Netz gehören etwa 200 Kilobyte.

Praxistipp: Planen Sie klein und bauen Sie später aus. Eine Website, die in einem Jahr um zwei Leistungsseiten wächst, ist besser als ein großer Auftritt, dessen Inhalte niemand pflegt.

Ab wann ein Preis nicht mehr aufgehen kann

Eine feste Grenze gibt es nicht, aber Sie können selbst nachrechnen. Nehmen Sie ein Angebot über 500 Euro und einen niedrigen Stundensatz von 60 Euro. Das ergibt gut acht Arbeitsstunden. Darin müssten Gespräch, Aufbau, Texte, Handyansicht, Rechtstexte, Korrekturen und Livegang Platz haben. Das geht nur, wenn eine Vorlage kaum verändert wird und die Inhalte fertig von Ihnen kommen.

Unseriös ist so ein Preis damit noch nicht. Für eine reine Visitenkarte mit Adresse und Telefonnummer kann er passen. Vorsicht ist geboten, wenn das Angebot zugleich viel verspricht. Diese Zeichen sollten Sie stutzig machen:

  • Eine Zusage für eine Platzierung bei Google, obwohl das niemand zusagen kann.

  • Niedriger Bau-Preis, aber lange Vertragsbindung für einen teuren Monatsbetrag.

  • Domain und Zugänge laufen auf den Anbieter, und zur Übergabe steht nichts im Vertrag.

  • Kein Wort dazu, wer die Texte schreibt und wie viele Seiten enthalten sind.

Website günstig erstellen lassen: wo Sparen teuer wird

So rechnen Sie Angebote über zwei Jahre

Der Baupreis sagt wenig, solange die laufenden Kosten nicht danebenstehen. Rechnen Sie deshalb für jedes Angebot den Bau plus 24 Monate Hosting und Pflege zusammen. Dazu kommt eine ehrliche Schätzung Ihrer eigenen Stunden für Texte und Betreuung.

Unsere eigene Rechnung sieht so aus: Der Website-Bau beginnt bei 1.920 € netto einmalig, die Texte sind enthalten. Hosting und Pflege kosten ab 69 € im Monat und sind monatlich kündbar, eine Mindestlaufzeit gibt es nicht. Über zwei Jahre sind das im Einstieg 3.576 € netto. Das ist nicht der billigste Weg zu einer Website, und das soll er auch nicht sein. Wie sich Ihr Preis zusammensetzt, sehen Sie im Website-Preisrechner.

Ein Baukasten zum Selbermachen kostet oft nur einen niedrigen zweistelligen Betrag im Monat. Dafür liegt die ganze Arbeit bei Ihnen. Das kann sich lohnen, wenn Sie gern schreiben und abends Zeit haben. Rechnen Sie Ihre Stunden dann aber mit ein.

Was unbedingt dabei sein muss, auch bei kleinem Budget

Ein paar Dinge sollten Sie auch im kleinsten Rahmen nicht streichen, weil sie entweder Anfragen bringen oder Ärger verhindern.

  1. Handyansicht: Viele Kunden suchen unterwegs. Telefonnummer und Kontakt müssen dort sofort zu finden sein.

  2. Klare Angaben: Was Sie anbieten, wo Sie arbeiten und wie man Sie erreicht, gehört gut lesbar auf die Seite.

  3. Impressum und Datenschutzerklärung: Sie sind für geschäftliche Websites Pflicht. Die Verantwortung bleibt bei Ihnen, auch wenn jemand anders die Seite baut. Das ersetzt keine Rechtsberatung.

  4. Zugänge und Domain: Die Domain sollte auf Ihren Betrieb laufen, und Sie sollten wissen, wie Sie an alle Zugänge kommen.

  5. Regelmäßige Pflege: Sicherungen und Updates müssen geregelt sein, egal von wem. Es muss feststehen, wer sich kümmert, wenn die Seite ausfällt.

Wichtige Erkenntnisse

Punkt

Was zu tun ist

Angebot

Fragen, welche Leistungen fehlen und was Sie selbst liefern müssen.

Texte

Vor der Beauftragung klären, wer sie schreibt, und die eigene Zeit ehrlich schätzen.

Umfang

Klein starten: wenige Seiten, keine Effekte, kein Blog ohne Zeit dafür.

Kosten

Bau plus 24 Monate Hosting und Pflege zusammenrechnen.

Eigentum

Domain auf den eigenen Betrieb registrieren und Zugänge sichern.

Warnzeichen

Bei Ranking-Zusagen und langer Bindung genau nachfragen.

Was das in der Praxis heißt

Für viele kleine Betriebe ist die richtige Lösung weder die billigste noch die teuerste. Sie besteht aus wenigen Seiten mit guten Texten, die sauber gebaut sind und von jemandem gepflegt werden. Wer so startet, spart an den Extras und nicht an den Teilen, die Anfragen bringen. Wenn Geld knapp ist, können Sie auch Texte selbst schreiben. Dann sollten Sie das aber vorher einplanen und nicht erst merken, wenn die Seite wochenlang leer ist.

Was Sie auch mit dem besten Angebot nicht beeinflussen: wie stark Ihr Wettbewerb vor Ort ist, wie viele Menschen nach Ihrer Leistung suchen und wie Google Ihre Seite einordnet. Eine neue Unterseite braucht oft 3 bis 6 Monate, bis sie sichtbar wird, manche schaffen es auch dann nicht nach vorn. Eine gut gebaute Website schafft die Voraussetzung, eine Garantie für Anfragen ist sie nicht, bei keinem Preis.

Wenn Sie wissen möchten, was Sie wirklich brauchen

Im Erstgespräch klären wir in fünfzehn Minuten, welchen Umfang Ihr Betrieb braucht und was zuerst dran wäre. Das ist kein Verkaufsgespräch, und wenn eine kleinere Lösung oder ein Baukasten besser passt, sagen wir das. Den Zeitplan besprechen wir dort ebenfalls, denn die Dauer hängt davon ab, was Sie sich vorstellen.

Was wir beim Bau leisten, finden Sie auf unserer Seite Webdesign. Einen ersten Preis können Sie vorab selbst im Website-Preisrechner ermitteln. Die Inhalte gehören Ihnen, die Website selbst übertragen wir auf Wunsch gegen eine kleine Übergabegebühr.

Nützliche Quellen

Häufige Fragen

Was kostet eine günstige Website?

Das hängt davon ab, was darin steckt. Baukästen kosten oft nur einen niedrigen zweistelligen Betrag im Monat, die Arbeit liegt dann bei Ihnen. Bei uns beginnt der Website-Bau bei 1.920 € netto einmalig, Texte inklusive, dazu Hosting und Pflege ab 69 € im Monat.

Reicht eine Website mit einer einzigen Seite?

Für den Anfang kann das reichen, wenn Sie nur eine Leistung an einem Ort anbieten. Bieten Sie mehrere Leistungen an, ist je eine eigene Seite besser. Dann lässt sich jede davon gezielt bei Google finden.

Kann ich die Texte selbst schreiben, um Geld zu sparen?

Ja, das kann sich lohnen, wenn Sie gern schreiben und Zeit dafür haben. Planen Sie dafür mehrere Abende ein und klären Sie vorher den Abgabetermin. Bei uns sind die Texte im Website-Bau bereits enthalten.

Ist eine Vorlage schlechter als ein eigenes Design?

Nicht automatisch. Eine gute Vorlage, die zu Ihrem Betrieb passt und mit Ihren eigenen Texten und Fotos gefüllt ist, kann völlig ausreichen. Wichtig ist, dass Besucher schnell verstehen, was Sie anbieten und wie sie Sie erreichen.

Muss ich nach dem Bau überhaupt noch etwas zahlen?

Ja, zumindest für Domain und Hosting. Dazu kommen Updates und Sicherungen, die jemand erledigen muss. Fragen Sie deshalb immer, welche Kosten nach dem Livegang entstehen und was darin enthalten ist.

Woran erkenne ich ein unseriöses Billigangebot?

An Zusagen, die niemand halten kann, zum Beispiel ein fester Platz bei Google. Vorsicht auch bei langer Vertragsbindung, wenn die Domain auf den Anbieter läuft und nicht geklärt ist, was bei einer Kündigung passiert. Ein niedriger Preis allein ist noch kein Warnzeichen.

Kann ich klein anfangen und später erweitern?

Ja, das ist für viele Betriebe der sinnvollste Weg. Fragen Sie vorher nur, was eine zusätzliche Seite später kostet und ob Sie selbst Änderungen vornehmen können. Dann wächst die Seite mit, wenn Sie merken, welche Leistungen nachgefragt werden.

Bringt eine günstige Website weniger Anfragen als eine teure?

Der Preis allein entscheidet das nicht. Es zählt, ob auf der Seite klar steht, was Sie wo anbieten, und ob sie auf dem Handy gut funktioniert. Eine teure Seite ohne brauchbare Texte kann schlechter abschneiden als eine einfache mit guten Inhalten.

Lohnt sich professionelle Fotografie bei kleinem Budget?

Nicht unbedingt sofort. Gute Handyfotos von Ihnen und Ihrer Arbeit sind zum Start oft glaubwürdiger als Datenbankbilder. Wer später mehr möchte, kann einen Drehtag ergänzen: Bei uns sind das 2 Stunden vor Ort für 390 € netto.

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Wie wir Websites für Betriebe aus dem Rheinland bauen, steht auf unserer Seite Webdesign, die laufende Pflege übernehmen wir im Paket Rheinseiten. Passend dazu: Was eine Website kostet und warum die Spanne so groß ist, Webdesign-Angebote vergleichen: worauf es wirklich ankommt und Website-Wartung: was dahinter steckt.

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